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Mittwoch, 9. Juni 2010

Die teuerste Banane der Welt!

Isabella Gresser_Die tätowierte Banane mit Partner


1995-2001 HBK Braunschweig, Klasse Marina Abramovic 1998-2002 Freie Klasse Berlin, UdK Berlin 2006/7 residence in asia (Taiwan, China, Korea)
Internationale Beteiligung an Filmfestivals/Screenings : Berlinale Panorama 05, Visions NY 09, New Fest NY, Frameline SF ("calling an ocean" auf fucking different), EmaF Osnabrück 09 , 4.Queer Filmfestival Beijing/China 09
Text: Isabella Gresser
Die tätowierte Banane mit Partner_ Die Banane hat in ihren verschiedenen Herkunftsländern jeweils unterschiedliche Bedeutungen. Als westliches kulturelles Artefakt ist sie Symbolträger für Systemunterschiede und Abgrenzung jeglicher Art geworden. - Phallus / Potenz - Wohlstand, Konsum , Marktwirtschaft- Wiedervereinigung - Warenmangel der ehem. DDR, Verhöhnung - Ausbeutung / Kolonialistisches Denken, Imperialismus - Freiheit der Kunst Subversivität - später High art places (Warhol/ Baumgärtel) Interessant ist wie sich die unterschiedlichen Bedeutungen im Wandel der Zeit verändern.
Die Banane wird zum Träger der Symbole des Kapitals, Macht, Ausbeutung, Potenz, Piraterie etc. Für die Ausstellung werde ich einen Bananenbund mit Logos, fake logos, Zeichnungen slogans etc überfrachten und mit den unterschiedlichen Aussagen spielen. Der tätowierte Bananenbund wird auf einem der Markttische zum Preis des momentanen teuersten Kunstwerkes (ca. 106,4 Mio. Dollar Picasso) zum Verkauf angeboten. Im Gegensatz dazu, das Objekt der Begierde verletzt betreten am Boden liegend, gesichert durch eine Absperrung. Die Abgrenzung birgt Kunstort und Tatort zugleich.
Weitere Arbeiten der Künstlerin Isabella Gresser hier.

Ein Video über den fairen Handel mit Bananen, leider ohne Ton.



Tätowiertes Markenzeichen als Provokation!

Lena Braun, Galeristin, Künstlerin,Kuratorin, Mitinitatorin des Solaris Kunstvereins

Lena Braun reinszeniert und feminisiert ironisch das Logo der Lord Jim Lodge. Sie rief 1992 die Queen Barbie Loge in Leben und kreiert mit ihrem eigenen Logo ein eigenes feminisiertes Markenzeichen. Sie wird den Markplatz des Anton_Saefkow-Platz mit ihrem Eigenen Logo „Mond tritt Schwanz“ als feminisierten Warenraum inszenieren. Das Video : Die Queen Barbie Loge tätowiert sich in Lord Jim Museum wird auf dem Marktplatz und in der Filmreihe präsentiert.
Eine Marke oder Markenzeichen (engl. mark) – früher auch unter dem einseitigen Begriff Warenzeichen bekannt – ist ein besonderes, rechtlich geschütztes Zeichen, das vor allem dazu dient, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von konkurrierenden Waren oder Dienstleistungen anderer Unternehmen zu unterscheiden.

Eine Marke kann aber auch dazu verwendet werden, um ein ganzes Unternehmen oder das Leistungsangebot eines ganzen geografischen Orts (z. B. Land, Region, Stadt) eindeutig zu kennzeichnen und von konkurrierenden Unternehmen bzw. Angeboten abzugrenzen.

Markenrechte sind ähnlich wie Patente und Urheberrechte immaterielle Monopolrechte, oft auch als geistiges Eigentum bezeichnet. (Quelle Wikipedia)

Ein Vorgeschmack auf die quirlige und charmante Künstlerin Lena Braun. Kommt alle!







Samstag, 5. Juni 2010

Recycling Art oder Ready Mades?

Silke Gottschalk Kuratorin von MocTA "Museum of contemporary TrashArt seit 2008
Studium der Malerei bei Prof. Petzold HBK Dresden

Seit 1999 freischaffend in Berlin


Mit Hilfe von recycelten Artefakten und TrashArt macht gottschalk*berlin sichtbar, wie sich das Bewusstsein für Gegenstände verändert, wenn sie in den Kontext der Kunst integriert werden. Die Materie (hier der Alltagsgegenstand, entsorgtes Material) wird in seiner Bedeutung transformiert und zwingt den Betrachter zu einer Erneuerung der Wahrnehmung des Gegenstandes/ Materials. In der gesamten Raumzeichnung werden Materialien verwendet, die schon als Abfall entsorgt wurden. Das großformatige Gemälde entstand auf einer alten, zerschlissenen LKW-Plane, die bereits als Müll der Entsorgungskette zugeführt wurde.

Alte Keilrahmen wurden mit Folie bespannt die ebenfalls bereits im Müll gelandet waren und nun in hochwertiger goldener Farbe leuchten. Speziell für den Anton Saefkow-Platz in Lichtenberg inszeniert sie mit gefundenen und von Anwohnern mitgebrachte überflüssige Gegenstände eine Installation des Überflüssigen. Ein altes verrostetes Fahrrad, Haushaltsgegenstände, Bierdosen und andere Konsumartikel dienen der Künstlerin als Symbol für Bewegung/Entwicklung/Abwicklung und wird von ihr zu Kunst erklärt. Aus Sicht des radikalen Konstruktivismus eine völlig normale Angelegenheit.

Text: Silke Gottschalk/Waltraud M. Weiland

Silke Gottschalk wird gefundene und von Bewohnern aus Lichtenberg gebrachte überflüssige Gegenstände in ihre Installation verarbeiten. (Aufbautermin und Uhrzeit wird noch genannt!)
Video von Gottschalk* Berlin


und weiteres unter- Mehr Info -Künstler_innen

Mittwoch, 2. Juni 2010

UPDATE-NEUIGKEITEN

Sommeredition # 1

Kiezbiennale 2010: Marktforschungsinstitut Lichtenberg führt Lebensweltforschung, Befragungen und Vergleiche von Geschmacksvorlieben durch.

01.07 – 13.00 Uhr Opening/Eröffnung der Kiezbiennale Installationen auf dem Wochenmarkt Anton-Saefkow-Platz

02.07.2010- 19.00 Uhr: Filme und Kunstprojekte - im temporären Markt-forschungsinstitut Anton Seafkow Platz 4

Teilnehmer:

Lena Braun _ Cinema Copain _ Isabella Gresser _Silke Gotttschalk_ Sonja Hohenbild _ Monika Kirschner _ FrenchMottershead _Marco Olbrich _ Linda Weiss

Filmprogramm :

Lena Braun tätowiert sich ins Lord Jim Museum, Kurzfilm

Jarmark Europa, D , 2004. Produktion: cinéma copains, Berlin. Regie, Buch, Schnitt: Minze Tummescheit

Kaiser der Paradeiser, Monika Kirschner, D, 2005

Shops Project von FrenchMottershead, Ljubljana, Slovenia UK, 2009, Videodokumentation (HDV)

Business (after London + New York), D, 2009, Linda Weiss

Freitag, den 02.07.2010 ab 19.00 sind Sie herzlich eingeladen zu einem Screening im temporären Marktforschungsinstitut Lichtenberg Anton-Saefkow-Platz 4 und Gesprächen mit den Künstlern


Dienstag, 18. Mai 2010

Teilnehmer der Kiezbiennale

Bisherige Teilnehmende Künstler_Innen sind:

Anke Fischer, Silke Gottschalk,Isabella Gresser , Marco Olbrich, Cinema Copains,Monika Kirschner, Lena Braun, Sonja Hohenbild, Waltraud M.Weiland,Linda Weiss, FrenchMothershead


Update:

Das Programm der Kiezbiennale wird hier in den nächsten Tagen erfolgen, sowie Uhrzeit/Orte bekanntgegeben.Die Künstler werden einzeln vorgestellt.

Dienstag, 11. Mai 2010

Kiezbiennale Lichtenberg 2010 kommt!


Das Projekt "Kiezbiennale Lichtenberg 2010" wird in Kooperation von Anke Fischer und Waltraud M. Weiland durchgeführt.


Gefördert wird das Projekt vom Kulturamt Lichtenberg- Berlin.



Auf dem Wochenmarkt Anton-Saefkow-Platz in Berlin, Lichtenberg beabsichtigen wir im Zeitraum 01 – 03.07.2010 ein "Marktbudenkino" einzurichten und Künstler einzuladen, einen "Marktstand" mit mehreren Kunstprojekten zu installieren. Den teilnehmenden Künstlern wird ermöglicht sich formal dem Ort zu nähern, z.B. Marktstände zu gestalten und integrative Kunstprojekte sowie Kunstvermittlung zu entwickeln und auf einer Verkaufsfläche zu realisieren. 

Die Beiträge versammeln aktuelle und tradierte Phänomene von Marktplätzen, Natur und Nahrung und deren Annäherung im innerstädtischen Alltag. Diese Alltagsethnologie beschreibt zwischenmenschliche Aspekte und den direkten Kontakt zu Waren, Händlern und Erzeugern im urbanen Stadtraum. Private Bezüge zu Natur, deren kulturelle Interpretationen, Zeichensysteme, Fiktion und Inszenierung werden in Zusammenarbeit mit Anwohnern, Wochenmärktlern und Künstlern thematisiert und recherchiert ( zB. Koch- Fitnessbücher, historische Abhandlungen, Abbildungen zu Marktplätzen, Gärten, Architektur, Landschaftsarchitektur, Landschaftsmalerei und Stilleben, Marktforschung, Marketing Zitate) . Die gemeinsame Bestandsaufnahme mündet in der Aufführung von Videos, Performances, Installationen, Text- und Bildreihen sowie Klangarbeiten.